RUB gründet Zentrum für Mittelmeerstudien
Meldung vom 18.03.2010

RUB gründet Zentrum für Mittelmeerstudien

Auch wenn die Ruhr nicht ins Mittelmeer fließt, erforschen Bochumer Wissenschaftler schon seit Jahren intensiv den mediterranen Raum. Die Ruhr-Universität erhielt daher den Zuschlag für das deutschlandweit erste, fachübergreifende „Zentrum für Mittelmeerstudien“, gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF). Mehr als zwei Millionen Euro bekommen RUB-Mediterranisten aus sechs geistes- und gesellschaftswissenschaftlichen Fakultäten in den nächsten vier Jahren, um ihre Forschung auszubauen und sich auch international zu vernetzen. Erfolgreich setzten sie sich damit in einem vom BMBF ausgelobten Wettbewerb zur Stärkung der Regionalstudien in den Geisteswissenschaften durch.

Mediterranistik sichtbar machen

Die Bochumer Professoren Mihran Dabag (Geschichte/Diasporaforschung), Dieter Haller (Sozialanthropologie), Nikolas Jaspert (Geschichte/Mediävistik) und Erich Kistler (Archäologie) überzeugten die Jury mit ihrem Konzept, die fakultätsübergreifende und vielfältige Mittelmeerforschung an der RUB in einem Zentrum zu bündeln. Ziel ist, sowohl die aktuelle wie auch die historische Mediterranistik als Forschungsgebiet über das universitäre Umfeld hinaus sichtbar zu machen und Forschungsergebnisse öffentlichkeitswirksam zu vermitteln.

Weitere Informationen
http://www.pm.ruhr-uni-bochum.de/pm2010/msg00021.htm