RUB-Pressestelle belegt 2. Platz beim idw-Preis für Wissenschaftskommunikation
Meldung vom 18.03.2010

RUB-Pressestelle belegt 2. Platz beim idw-Preis für Wissenschaftskommunikation

v.l.: Dr.-Ing. Ines Schwarz (idw), Meike Drießen (2. Platz), Dr. Ina Helms (1. Platz), Dr. Eberhard Fritz (3. Platz). Download (1.4 MB)

Mit einer Presseinformation zur Multimedikation bei älteren Menschen belegte die Pressestelle der Ruhr-Universität den zweiten Platz des idw-Preises für Wissenschaftskommunikation. Autorin Meike Drießen erhielt den mit 1.000 Euro dotierten Preis bei der Mitgliederversammlung des Informationsdienstes Wissenschaft e.V. (idw) in Frankfurt von Vorstandssprecherin Dr.-Ing. Ines Schwarz. Der Preis ist nach dem PR-Fuchs 2008 für die Jubiläumsbroschüre „40 Jahre – 40 Menschen” und dem Titel „Forschungspressesprecher des Jahres 2009“ für Dr. Josef König die dritte Auszeichnung in drei Jahren für die Pressestelle der RUB.

Handwerkliche Qualität überzeugte

Ältere Menschen schlucken im Durchschnitt sechs Tabletten täglich, auch mehr als zehn sind keine Seltenheit. Das führt teils zu gefährlichen Wechselwirkungen, von denen man kaum Kenntnisse hat. Wissenschaftler der Ruhr-Universität entwickeln Gegenstrategien: Sie veröffentlichen eine Liste mit Medikamenten, die man Älteren nicht oder nur unter Vorbehalt verschreiben sollte, und nennen Alternativen für problematische Wirkstoffe. Außerdem erforschen sie die Prioritäten älterer Menschen, da man nicht immer alle Erkrankungen zugleich behandeln kann. Die Presseinformation vom 14. Dezember 2009 wurde von etwa 1.000 Journalisten aufgenommen und in ihren Medien weiter verbreitet. Für die Auszeichnung mit dem idw-Preis sprach der Jury zufolge besonders die handwerkliche Qualität des Textes.

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https://idw-online.de/de/idwnews