Eine gute Wahl
Meldung vom 11.10.2010

Eine gute Wahl

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So viele Erstsemester wie schon seit vielen Jahren nicht mehr begrüßte die Ruhr-Universität am 11. Oktober zum Studienstart. Ausdruck der stark gestiegenen Anfängerzahlen in diesem Jahr war ein voll besetztes Audimax und ein ebenso bis auf den letzten Platz gefüllter Hörsaal HZO 10, in den die Immatrikulationsfeier zeitgleich übertragen wurde. Die Organisation der Feier klappte reibungslos.

Rektor Prof. Elmar Weiler hieß die „Neuen“ willkommen „an einer der größten und vielfältigsten Unis in Deutschland“ und freute sich über den großen Zuspruch bei der Zahl der Einschreibungen. „In Bochum zu studieren, ist eine gute Wahl“, gab er den Studienanfängern mit auf den Weg. Weiler betonte, dass die neuen Studierenden sich als Mitglieder der Gemeinschaft – universitas – in Bochum fühlen und daran teilhaben sollen: „Sie können hier weit mehr tun als nur studieren.“
Auch die Bochumer Oberbürgermeisterin Dr. Ottilie Scholz, der AStA-Vorsitzende Jan Keitsch und der Pressesprecher des AKAFÖ Ralf Weber verdeutlichten bei der Begrüßung, welche zahlreichen Möglichkeiten den Studierenden an der RUB offen stehen, um sich zu engagieren – ob in Kunst und Kultur bei boSKop und im Musischen Zentrum, in der Hochschulpolitik bei den Fachschaften oder beim AStA, beim vielfältigen Hochschulsport oder bei den Campusmedien wie „CT, das Radio“ und „TV.RUB“. All diese vielfältigen Angebote und noch viel mehr finden die Studentinnen und Studenten auf dem bundesweit „einzigartigen Campus“, so Weiler, den es in dieser Form nirgendwo sonst gibt: „Infrastrukturell ist diese Universität eine der allerbesten in Deutschland.“

Kaum Studierende aus Bochum

„Wer von Euch kommt denn eigentlich aus Bochum?“ Auf die Frage von Moderator Philipp Rummel von CT das Radio zeigen nur ein paar wenige im Audimax auf. Zwar stammt die Mehrzahl der Erstis – zumindest hier im Saal – aus NRW, doch OB Scholz äußerte sich in ihrer Begrüßung „überrascht, dass gar nicht so viele Studierende aus Bochum sind. Das zeigt, welches Renommee die Ruhr-Universität inzwischen hat“, so das Stadtoberhaupt: „Die RUB ist einfach exzellent aufgestellt“ - und zwar in einem Umfeld mit fünf weiteren Hochschulen, die sich untereinander und mit der Stadt vernetzen, und nicht zuletzt mitten in der Kulturhauptstadt 2010. „Nutzen Sie das, was die Stadt Ihnen bietet“, so Scholz.

Sportlich, sportlich

Neben Bildung und Kultur hat Bochum aber auch sportlich einiges zu bieten. Zum Beispiel mit dem Hochschulsport, der Mitgliedern aller sechs Hochschulen mit einem umfangreichen Kursangebot zur Verfügung steht. Bereits jetzt liegen 2.500 Anmeldungen zum neuen Semester vor, doch Ines Lenze vom Hochschulsport wies darauf hin, dass es ab dem 18. Oktober noch zusätzliche Kursangebote gerade auch für die Erstsemester gibt. Das sportliche Aushängeschild der Stadt, der VfL, spielt derzeit zwar nur in der zweiten Liga, will aber auch mit der Unterstützung der Studierenden wieder dahin zurück, wo man hingehört. Ansgar Schwenken, Vorstand Finanzen beim VfL, begrüßte die Erstsemester im Namen des Vereins und brachte 2.600 Gutscheine für das Spiel gegen FSV Frankfurt am 5.11. mit, die im Ticketshop gegen eine Eintrittskarte umgetauscht werden können. Glück auf!

Text: Jens Wylkop

Fotos: Babette Sponheuer

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Info

Die Zahl der Studienanfänger an der Ruhr-Universität Bochum ist um 21 Prozent und damit im Landesvergleich überdurchschnittlich stark gestiegen. Rund 5.100 Studierende im ersten Hochschulsemester erwartet die RUB zum Semesterstart. Die Zahlen für die NRW-Hochschulen gab das Wissenschaftsministerium Anfang Oktober bekannt. Insgesamt nimmt demnach die Zahl der Studienanfänger in NRW um knapp 9 Prozent zu. Mit 21 und 19,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr verzeichnen die RUB und die Universität Münster dabei den größten Zuwachs an den Universitäten des Landes.


Immatrikulationsfeier

Begrüßung durch Rektor Prof. Elmar Weiler
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HZO

Übertragung der Feier in den Hörsaal HZO 10
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Parkour

Parkour im Pott - und im Audimax
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