Gebäude ID offiziell eröffnet
Meldung vom 17.11.2010

Gebäude ID offiziell eröffnet

NRW-Wissenschaftsministerin Svenja Schulze: „Bau- und Ersteinrichtung bedeuten eine Investition von mehr als 100 Millionen Euro in und für die Universität. Diese Investition ist in Bochum in guten Händen“ Download (2.1 MB)

„Die Ruhr-Universität Bochum ist heute schon top in der Forschung, der Ausbildung und im Transfer. Aber sie will noch besser werden. Und mit dem Zukunftskonzept „Research Campus RUB“ dann schließlich auch als anerkannt exzellent zu gelten. Exzellenz braucht aber auch trockene Räume, ausreichende Arbeitsflächen für Studierende, gut ausgestattete Labore und ordentliche Arbeitsbedingungen für alle Beschäftigten“ betonte die NRW Wissenschaftsministerin Svenja Schulze anlässlich der feierlichen Einweihung des neuen Gebäudes ID an die RUB am 17.11.2010 vor ca. 200 geladenen Gästen aus Hochschule, Politik, Wirtschaft und den am Bau Beteiligten.

Antrittsbesuch

„Bau- und Ersteinrichtung bedeuten eine Investition von mehr als 100 Millionen Euro in und für die Universität. Diese Investition ist in Bochum in guten Händen“ so die Ministerin. Sie nutzte die Einweihung des ID-Gebäudes gleich für einen Antrittsbesuch, bei dem sie mit dem RUB-Rektorat aktuelle Themen ansprach und im Anschluss mit Studierenden ins Gespräch kam.

Blick in die Zukunft der RUB

ID ist nicht nur der erste Schritt der umfassenden Campussanierung, es erlaubt auch einen Blick in die Zukunft des Campus. Es hat einen eindeutigen Haupteingang an der I-Südstraße. Künftig sollen alle Gebäude klar definierte Haupteingänge bekommen. Wer durchgeht, hat den Durchblick – zum einen bis auf die entgegengesetzte Seite des Gebäudes, zum anderen dank des Empfangs („Reception“), wo Mitarbeiter Auskunft und Orientierung geben. Auch das ist für alle weiteren Gebäude geplant.

Lehre im Zentrum

Die Gebäudehälfte, die dem Querforum des Campus zugewandt ist, beherbergt einen Hörsaal und mehrere Seminarräume sowie eine Bibliothek mit studentischen Arbeitsplätzen. Hier ist die Lehre zu Hause, und das soll auch in den übrigen Gebäuden irgendwann so sein. Damit steht die Lehre im Zentrum des Campus, was auch kurze Wege für die Studierenden bedeutet. Direkt benachbart schließen sich in der anderen Gebäudehälfte die Forschungseinrichtungen an: Büros, Labors, Werkstätten. Größere Einrichtungen der Forschung wie Werkhallen, auch die neue Werkhalle IDN, und Versuchsstände gruppieren sich weiter außen, im Falle von ID auf der anderen Seite der I-Nordstraße. Wenn die Campusmodernisierung abgeschlossen ist, wird so die Forschung dem Campus einen Rahmen geben. Die zentralen Serviceeinrichtungen auf der Magistrale sind von allen Gebäuden aus gleich gut erreichbar.

Technisch up to date

Nicht nur was seine Struktur betrifft, auch technisch ist ID ein großer Schritt in die Moderne. So wird hier z.B. schon Voice-over-IP telefoniert. Als einziges Gebäude auf dem Campus hat ID eine Geothermieanlage. Durch 80 Leitungen wird Wasser 130 Meter tief unter die Erde gepumpt, dort aufgewärmt – oder im Sommer gekühlt – und dann wieder an die Oberfläche befördert, um den Neubau zu beheizen bzw. zu kühlen. Das Wasser wird durch Leitungen in den Decken geführt. Im ID Gebäude beheimatet ist die Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik. Ihr ehemaliges Gebäude IC wird als erstes altes Campus-Gebäude kernsaniert.

Kunst am Bau

Öffentlich präsentiert wurde bei der Einweihung des Gebäudes auch die Kunst am Bau: Das Werk „… & so weiter“ von Lawrence Weiner ist in die Fensterscheiben geätzt, die auf den Innenhof Richtung in IC blicken.
md

Eckdaten ID

Das fünfgeschossige Gebäude ist nur gute 18 Meter hoch und damit wesentlich niedriger als die restlichen Hochhäuser der RUB. So ersparte man es sich, die Regelungen der Hochhausverordnung einhalten zu müssen und gönnt den Anwohnern in der Nachbarschaft mehr Sonne. Die Nutzfläche des ID-Gebäudes und der dazugehörigen Werkhalle IDN beträgt rund 19.000 Quadratmeter. Die Baumaßnahmen haben im Dezember 2007 mit der Verfüllung des Bodens begonnen.

Mehr Informationen der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik

Hörsaal

Rund 200 geladene Gäste begingen feierlich die Einweihung des Gebäudes ID.
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Rektor spricht

RUB-Rektor Prof. Dr. Elmar Weiler hat gleich drei Schlüssel entgegennehmen können: Den fürs neue Gebäude ID, den für die neue Werkhalle IDN und den für die sanierte Werkhalle ICN.
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Übergabe Foto 1

Moderne Architektur auf dem RUB-Campus: Ministerin Schulze nimmt Impressionen mit nach Düsseldorf.
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Vorstellung Kunst am Bau

Friederike Wappler, Leiterin der Kunstsammlungen – Sammlung Moderne erläutert das Werk von Lawrence Weiner im ID „… & so weiter“.
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Übergabe Foto 2

Abschied beim Antrittsbesuch: Das Rektorat schenkt Svenja Schulze ein Foto von der Übergabe der 177 RUB-Stipendien, welche zur Hälfte von Stiftern, zur Hälfte vom Land finanziert werden.
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ID von außen

Klare Linien, helle Farben prägen die elegante Optik.
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