RUBENS: Forschend lernen im Stadtarchiv Recklinghausen
Im Seminarraum der Altphilologen laufen die Köpfe heiß. In kleiner Runde brüten acht Studierende und vier Dozenten über einer vergilbten Handschrift. Adm – was kann das heißen? Wer streitet sich da mit wem um Geld? Das Rätsel des Tages ist die handschriftliche Kopie einer Urkunde aus dem 17. Jahrhundert, Teil des „Liber Conventus“ des Franziskanerklosters in Recklinghausen. In diesem Buch hielten die Mönche alles fest, das ihnen bedeutend erschien. Bis heute hat es noch nie jemand übersetzt. Studierende und Lehrende des Instituts für Klassische Philologie holen das nun nach – frei nach dem Prinzip „forschend lernen“. RUBENS hat Studierende und Lehrende bei der Arbeit begleitet.
25 Jahre Gleichstellungsbeauftragte
Ein weiteres Schwerpunktthema der aktuellen RUBENS ist die Gleichstellung an der RUB. Vor 25 Jahren war die Ruhr-Uni die erste deutsche Hochschule mit einer Frauenbeauftragten. Rubens sprach mit ihr und mit der aktuellen, frisch gewählten Gleichstellungsbeauftragten. Ausführlich blickt RUBENS darüber hinaus hinter die Kulissen eines SFB: Es geht um die spannende Phase von Antrag, Begutachtung und Zuschlag sowie um die Forschungsfragen, die im SFB beantwortet werden sollen. Darüber hinaus steckt die neue Ausgabe der RUBENS wieder voller Artikel über Forschung, Lehre, Kultur Hochschulpolitik und Geschichten über Menschen.
Weitere Informationen
http://www.ruhr-uni-bochum.de/rubens/

