Die Suche nach Wasser auf Mars
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Die Suche nach Wasser auf Mars

Sonde im Anflug auf den Planeten. Dipol und Monopol sind seitlich am Zentralkörper fixiert, die Reflektorantenne vorn dient der Übertragung der Telemetriedaten zur Erde. Download (221.9 kB)

Nur 7,5 Kilogramm schwer durften die Antennen des Radarsystems MARSIS (Mars Advanced Radar for Subsurface and Ionospheric Sounding) der ESA-Mission MarsExpress sein. Dieses für eine planetare Mission einzigartige Radarsystem kann bis zu 7.000 Meter tief in die Oberfläche von Planeten „schauen“ und 3D-Bilder der dortigen Verhältnisse liefern. Es belegte so die Anwesenheit von Wasser auf dem Mars – einer Voraussetzung für die Entstehung von Leben. Die RUB-Forschungsgruppe Antennen und Wellenausbreitung (Prof. Dr. Peter Edenhofer) war an Entwurf, Optimierung und Vermessung insbesondere des Radar-Antennensystems sowie bei der wissenschaftlichen Datenanalyse beteiligt. Sie berichtet in der online-Ausgabe des renommierten Wissenschaftsjournals „Planetary and Space Science“. Die bisher erzielten Ergebnisse bei MarsExpress haben die ESA kürzlich veranlasst, die Missionsdauer erneut zu verlängern.

Weitere Informationen

Prof. Dr.-Ing. Peter Edenhofer, Forschungsgruppe Antennen und Wellenausbreitung, Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik der Ruhr-Universität Bochum, edh@hf.rub.de