RUB-Forscher untersuchen Innovationspotential in Bildung und Altenpflege
Meldung vom 18.03.2010

RUB-Forscher untersuchen Innovationspotential in Bildung und Altenpflege

Am Beispiel von Bildung und Altenhilfe/-pflege untersuchen Forscher der Ruhr-Universität hybride Organisationsformen zwischen "Social Entrepreneurship" und etablierten Wohlfahrtsorganisationen. Ihre zentrale Frage: Erfüllen solche Initiativen lediglich eine Lückenbüßer-Funktion oder stoßen sie Innovationen an, die auch auf andere etablierte Bildungsanbieter, Wohlfahrtsproduzenten und Leistungsträger ausstrahlen? Das Projekt „Social Entrepreneurship im etablierten Wohlfahrtsstaat – Lückenbüßer oder Innovationsinkubator“ wird im Rahmen des Mercator Forscherverbunds „Innovatives Soziales Handeln – Social Entrepreneurship“ mit rund 170.000 Euro gefördert.

Machen innovative Ideen Schule?

Wer innovative Angebote im sozialen Bereich mit unternehmerischen Mitteln aufbaut und dabei ein Risiko eingeht, kann als Social Entrepreneur betrachtet werden – auch innerhalb eines Wohlfahrtsverbandes. Die Organisationsformen und ihre Mischungen sind so vielfältig wie die Angebote. „Ein Beispiel für ein innovatives Angebot ist etwa die kultursensible Altenpflege, speziell für Menschen mit Migrationshintergrund“, erklärt Projektmitarbeiterin Dr. Katrin Schneiders. „Wir fragen: Machen solche zündenden Ideen in einer Region oder innerhalb eines Wohlfahrtsverbandes Schule oder verglühen sie?“ Dem gehen die Forscher unter Leitung von Prof. Dr. Rolf G. Heinze (RUB-Sozialwissenschaft) und Prof. Dr. Martin Burgi (RUB-Rechtswissenschaft) gemeinsam mit Dr. Stephan Grohs (Universität Konstanz) nach.

Weitere Informationen
http://www.pm.ruhr-uni-bochum.de/pm2010/msg00082.htm