Der „humanitäre Raum“ in Gefahr
Meldung vom 27.05.2010

Der „humanitäre Raum“ in Gefahr

Der „humanitäre Raum“ ist in Gefahr: Eine Bestandsaufnahme der humanitären Hilfe bietet der soeben erschienene Sammelband „Humanitaire Ruimte – tussen Onpartijdigheid en Politiek“ (Humanitärer Raum – zwischen Unparteilichkeit und Politik), herausgegeben vom RUB-Konfliktforscher Prof. Dr. Dennis Dijkzeul und von Joost Herman.

Damit Hilfsorganisationen unparteilich und unabhängig menschliches Leid lindern und Leben retten können, müssen sie frei von politischen oder militärischen Zwängen arbeiten können. Doch aktuelle Entwicklungen bedrohen diesen „humanitären Raum“ und schränken ihn ein – von Afghanistan und Nepal bis in den Sudan und Kongo. In dem Buch zeichnen zwölf niederländischsprachige Autoren aus sechs Ländern ein lebendiges und plastisches Bild heutiger humanitärer Hilfe, von ihren Bedrohungen und Chancen.

Weitere Informationen
http://aktuell.ruhr-uni-bochum.de/pm2010/pm00166.html.de