RUB-Chemiker bauen Nanoskopie-System in Karlsruhe auf
Meldung vom 15.06.2010

RUB-Chemiker bauen Nanoskopie-System in Karlsruhe auf

Blick auf die Synchrotronquelle ANKA. Die Teilchen werden im Kreis beschleunigt, die Strahlung dann in die verschiedenen Beam-Lines geleitet, welche die unterschiedlichen Experimente versorgen. Download (572.1 kB)

Das gesamte Infrarot- und Terahertz-Spektrum einer Probe schnell und mit einer Auflösung im Bereich von Nanometern vermessen – das soll ein neues Instrument, das Forscher unter der Leitung von Prof. Dr. Martina Havenith-Newen (Physikalisch Chemie der RUB) an der Synchrotonstrahlungsquelle (ANKA) am Karlsruher Institut of Technology (KIT) aufbauen.

Für das von ihr koordinierte Verbundprojekt „Ultrasensitive Chemische Nanoskopie und Nano-Spektroskopie mit Terahertz- und Infrarot Synchrotronstrahlung bei ANKA“ erhalten die Bochumer Forscher 558.500 Euro vom Bundesforschungsministerium (BMBF). Das Instrument verspricht völlig neue Möglichkeiten im Bereich der Material- und Biowissenschaften.

Weitere Informationen
http://aktuell.ruhr-uni-bochum.de/pm2010/pm00190.html.de