Was die Monsterwelle „stabil“ macht
Meldung vom 17.06.2010

Was die Monsterwelle „stabil“ macht

Die gefürchtete Monsterwelle, die auf offenem Meer aus dem Nichts auftreten kann, lässt sich jetzt erstmals theoretisch berechnen und modellieren: Forscher der Ruhr-Universität Bochum und der Universität Umeå, Schweden, haben in Computersimulationen ein neues statistisches Modell für nicht-lineare, miteinander interagierende Wellen entwickelt.

Das Modell erklärt, wie sie sich das Wasser-Welle-System aufbaut, verhält und vor allem wie es sich selbst stabilisiert. Das Modell eignet sich auch zur Berechnung anderer „Extremereignisse“ – zum Beispiel an der Börse – oder komplexer Phänomene in der Plasmaphysik. Über ihre Ergebnisse berichten der Bochumer Physiker Prof. Padma Kant Shukla und sein schwedischer Kollege Prof. Bengt Eliasson in Physical Review Letters.

Weitere Informationen
http://aktuell.ruhr-uni-bochum.de/pm2010/pm00192.html.de