Computergestützte Partnervermittlung für Formgedächtnis-Metalle
Meldung vom 01.07.2010

Computergestützte Partnervermittlung für Formgedächtnis-Metalle

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Eine neue Formgedächtnis-Legierung mit bisher unerreichter funktioneller Stabilität haben Forscher des Instituts für Werkstoffe der Ruhr-Universität gemeinsam mit Kollegen aus den USA und Japan entwickelt. Sie stützten sich dabei auf eine theoretische Vorhersage und nutzten kombinatorische Methoden der Materialforschung, sog. Dünnschicht-Materialbibliotheken, um die optimale Zusammensetzung zu entwickeln.

Vier Komponenten

Das Ergebnis besteht aus vier Komponenten: Titan, Nickel, Kupfer und Palladium. Von dem neuen Material versprechen sich die Forscher Bauteile mit stabilem Formgedächtniseffekt und langer Lebensdauer, z.B. für Anwendungen in der Medizintechnik wie Stents. Sie berichten in der aktuellen Ausgabe des renommierten Journals „Advanced Functional Materials“, das ihren Beitrag als Titelstory auswählte.

Weitere Informationen
http://aktuell.ruhr-uni-bochum.de/pm2010/pm00212.html.de