Unerwartet aufgeräumte Honigwaben
Im „Spin-Eis“ lassen sich exotische Eigenschaften magnetischer Systeme untersuchen: Mit mikrometerkleinen magnetischen Inseln, die sie in Form von Honigwaben in einer Ebene anordneten, gelangen Physikern der Ruhr-Universität um Prof. Dr. Hartmut Zabel überraschende Beobachtungen. Beim Anlegen eines Magnetfeldes sucht sich das System einen unerwartet geordneten Zustand aus und nimmt dabei in Kauf, dass die Pole der Magneten energetisch äußerst ungünstig zusammenliegen.
Neue Speicher denkbar
„Wenn man solche Systeme magnetischer Monopole besser versteht und steuern kann, kann man in diesen Zuständen wesentlich mehr Informationen speichern als mit herkömmlichen Speichertechniken, die nur zwei Zustände kennen“, erklärt Prof. Zabel die Bedeutung des Experiments. Die Forscher berichten in der aktuellen Ausgabe der „Applied Physics Letters“.
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http://aktuell.ruhr-uni-bochum.de/pm2010/pm00236.html.de

