Schmerztherapie im Krankenhaus: machbar, aber mangelhaft
Meldung vom 15.09.2010

Schmerztherapie im Krankenhaus: machbar, aber mangelhaft

Das „schmerzfreie Krankenhaus“ ist möglich – nur meistens noch nicht Realität. Zu diesem Schluss kommen Forscher unter der Leitung von Prof. Dr. Christoph Maier (Schmerzambulanz RUB-Klinikum Bergmannsheil). Ihre Befragung von über 4.000 Patienten ergab, dass sowohl konservative als auch operative Stationen ihren Patienten eine adäquate Schmerztherapie bieten könnten, die in den meisten Kliniken allerdings an fehlenden Absprachen und Kooperationen scheitert.

Mehr als 80 Prozent der Patienten leiden unnötig

So leiden mehr als 80 Prozent der Patienten in Krankenhäusern zu starke Schmerzen, besonders auf konservativen Stationen. Nach Operationen ist die Schmerzbehandlung besser, besonders nach großen Eingriffen. Die Forscher berichten über ihre Studie in der aktuellen Ausgabe des Ärzteblatts.

Weitere Informationen
http://aktuell.ruhr-uni-bochum.de/pm2010/pm00280.html.de