Warum „verlernen“ viel schwieriger ist als Neues zu lernen
Meldung vom 03.12.2010

Warum „verlernen“ viel schwieriger ist als Neues zu lernen

Viel schwieriger als Neues zu lernen ist es, alte Informationen, die nicht mehr gelten, zu „vergessen“. Das gilt für den neuen Namen der frisch verheirateten Kollegin ebenso wie für eingefleischte Rechtschreibfehler oder lang durchlittene Ängste und Schmerzen.

Größtmöglicher Transfer der Erkenntnisse

Wie das „Verlernen“ funktioniert, untersuchen Forscher aus Bochum, Marburg und Essen in der neuen Forschergruppe 1581 „Extinktionslernen“ (Sprecher: Prof. Dr. Onur Güntürkün, Abteilung Biopsychologie, Ruhr-Universität Bochum), die von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördert wird. Alle Forscher werden das gleiche experimentelle Paradigma verwenden, um einen maximalen Transfer der Erkenntnisse von der Einzelzelle bis zum lernenden Menschen zu gewährleisten.

Weitere Informationen
http://aktuell.ruhr-uni-bochum.de/pm2010/pm00416.html.de