Bochumer Germanistik ist „spitze“

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Nummer 131 - Bochum, 03.05.2010

Bochumer Germanistik ist „spitze“

Gut organisiert: Lehramtsstudiengänge an der RUB

CHE-Hochschulranking im neuen ZEIT Studienführer

Sehr gut schneidet die Bochumer Germanistik im aktuellen CHE-Hochschulranking ab, das am 4. Mai im neuen ZEIT-Studienführer 2010/11 erscheint. Vor allem die Lehramtsstudiengänge der Ruhr-Universität Bochum überzeugen. Der Bochumer Master of Education (MEd) Deutsch – ein Modellversuch in NRW – liegt gleich bei drei von vier Wertungskriterien in der Spitzengruppe. Anglistik Lehramt ist bei zwei Kriterien in der Spitzengruppe vertreten.

Studiensituation, -organisation und Betreuung

Die Studierenden, die beim CHE-Ranking nach ihren Studienbedingungen befragt wurden, vergeben im Lehramt Deutsch für die Studiensituation insgesamt, für Betreuung und Studienorganisation eine sehr gute Bewertung. Auch das Bochumer Bachelor-Studium Germanistik erreicht bei der Studiensituation insgesamt einen Platz in der Spitzengruppe. Der Lehramtsstudiengang Anglistik schneidet sehr gut ab in den Kriterien „Studiensituation insgesamt“ und „Studienorganisation“. Der Bachelor-/Masterstudiengang Anglistik/Amerikanistik überzeugt durch seine „internationale Ausrichtung“.

Echte Verbesserung des Studiums

Die Bochumer Germanisten freuen sich darüber, dass sie „spitze“ sind. „Wir sehen darin die Bestätigung und Anerkennung unserer Bemühungen, die Bologna-Umstellung auf gestufte Bachelor-/Masterstudiengänge zu einer echten Verbesserung des Bochumer Germanistik- bzw. Deutsch-Studiums genutzt zu haben“, sagt Prof. Dr. Carsten Zelle, Geschäftsführender Direktor des Germanistischen Instituts. „Wir haben das Studium fachlich und personell gut und breit aufgestellt.“ Auf der Basis einer traditionellen Vollgermanistik gehen Philologie und moderne Kulturwissenschaft in Bochum Hand in Hand. Zelle: „Das flexible Curriculum mit kleinem Pflicht- und großen Wahlpflicht- bzw. Wahlbereichen lehrt, wie man ein konsekutives BA/MA-Studium ohne die viel beklagten Bologna-Verschulungszwänge baut.“

Studierendenfreundliche Institutsphilosophie

Das Beratungsangebot ist vielfältig: Studienbüro, Fachstudienberater, die „Starthilfe“ für Studienanfänger sprechen für eine studierendenfreundliche Institutsphilosophie, so Prof. Zelle. Das Lehrangebot wurde durch studienbeitragsfinanzierte Zusatzlehre erweitert (z.B. durch Lehrkräfte für besondere Aufgaben) und die Berufsorientierung in eigenen Modulen und einer Ringvorlesung verankert. Anders als anderswo ist auch die „Absolventenquote“: Der Schwund ist mit acht Prozent im ersten Semester vergleichsweise gering und die Abschlusszahlen in der Regelstudienzeit haben sich gegenüber dem alten Magister praktisch verdoppelt – und das alles, obwohl die Germanistik der RUB mit 2916 Studierenden ein „Massenfach“ ist. 32 hauptamtlich Lehrende hat das Institut, darunter elf Professorinnen und Professoren sowie ein Junior-Professor. Die Germanistik hat auch in einer hochschulinternen Evaluation sehr gut abschnitten und gehört zu den sechs „best practice-Studiengängen“ unter 49 Bachelor-Studiengängen an der RUB.

Redaktion

Jens Wylkop
Pressestelle RUB

Weitere Informationen

Prof. Dr. Carsten Zelle, Dr. Berndt Volkmann, Germanistisches Institut der RUB; Tel. 0234/32-25108, -22334
germanistik@rub.de

 

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